Über uns

Willkommen im Bernhard Theater!

Wir möchten Sie zum Lachen bringen, Ihr Herz berühren, Ihren Geist herausfordern und Ihnen unvergessliche Theaterabende bescheren.

Mitten im pulsierenden Herzen von Zürich liegt unser Theater direkt am Sechseläutenplatz, im „Fleischkäse“ – wie man in Zürich den Bau neben dem Opernhaus, augenzwinkernd, nennt.

Musiktheater, Komödien, Volkstheater, Kindermusicals und vieles vieles mehr finden Sie bei uns auf dem Spielplan. Sie werden an Ihrem Platz von unseren Gastro-Mitarbeitern bedient und können an unseren Bistro-Tischchen im Theater Ihr Getränk auch während der Vorstellung geniessen.



Leiterin des Bernhard Theaters


Hanna Scheuring

Im Oktober 2014 hat Hanna Scheuring die Leitung des Bernhard Theaters in Zürich übernommen. Sie ist zuständig für die künstlerische und betriebliche Leitung des Theaters.

Hanna Scheuring ist in Nussbaumen bei Baden geboren. Ausbildung zur Schauspielerin am Konservatorium für Musik und Theater in Bern, Engagements am Landestheater Marburg und am Theater Trier. In der Schweiz wurde sie vor allem durch ihre Rolle der "Vreni" in der erfolgreichen SitCom des Schweizer Fernsehens "Fascht e Familie" berühmt. Weitere Fernseh- und Filmauftritte: Soap "Lüthi und Blanc", "Schönes Wochenende" von Petra Volpe, "Der Keiler" von Urs Egger, "Utopia Blues" von Stefan Haupt u.a. Auf der Bühne spielte sie im Casinotheater Winterthur, im Fabrikktheater der Roten Fabrik, im Theater am Hechtplatz, im Theater Rigiblick und vielen anderen Theatern. Produktionsleitungen für Theater und Industriefilme, Trainerin und Dozentin für Auftrittskompetenz.


Team

Theaterleitung Hanna Scheuring
Theaterbüro Esther Friederich
Technische Koordination Jordi Ricciardi
TechnikerInnen Paul Schubert & Salomé Studer
Mitarbeiter Marketing/CRM Alexander Baumgartner
Design Giorgia Tschanz
Ticket-Verantwortliche Priska Frei, Paul Janssen & Dieter Schönholzer
Abenddienst Elena Eichenberger, Eva Juchli & Esther Friederich
Einlass & Garderobe Monika Bräm, Dan Eichenberger, Sophie Grimm, Tim Grimm, Simone Güntensperger, Alice Hürzeler, Patrick Hürzeler, Philip Hürzeler, Judit Koczka, Brigitte Lips, Isabelle Nahi & Piroska Spiegel

Geschichte

1941 gründete der Volksschauspieler und Komiker Rudolf Bernhard im ehemaligen Grand Café Esplanade das Bernhard Theater. Er wollte dem Unterhaltungstheater eine neue Wirkungsstätte schaffen, und so hob sich am 19. Dezember 1941 zum ersten Mal der Vorhang mit der Kabarett-Revue "Härzlig willkomme"!

Nach dem Tod von Rudolf Bernhard, 1962 wurde die Leitung des Theaters in die Hände der Brüder Eynar und Vincent Grabowsky gelegt. Das Angebot wurde breiter, und neu kamen Kabarett, Chansons-Abende, Musicals, Travestie-Shows und viele andere Formate auf die Bühne. 1974 gründeten Hans Gmür und Karl Suter zusammen mit Eynar Grabowsky den Bernhard-Apéro. Woche für Woche versammelten Gmür und Suter illustre Gäste auf der Bühne und landeten so einen Volltreffer. Die NZZ schrieb: "Eine Idee ist Stadtereignis geworden!"

1981 musste das Esplanade-Gebäude einem Erweiterungsbau des Opernhauses weichen. Nach 3 Übergangsjahren im Kaufleuten eröffneten Grabowsky und sein Team am 27. Dezember 1984 das neue Bernhard Theater. Als Eynar Grabowsky 1995 verstarb, hinterliess er durch mangelnde Subventionen ein hochverschuldetes Theaterunternehmen, über das nach langjährigen Querelen 1999 der Konkurs verfügt wurde. Ab der Spielzeit 2000/2001 wurde Hans - Heinrich Rüegg zum neuen Direktor des Bernhard Theaters bestimmt, musste jedoch auf Grund finanzieller Schwierigkeiten Ende Spielzeit 2002 vorzeitig aus dem Mietvertrag aussteigen. Die neuen Leiter Daniel Lüscher und Peter Kyburz versuchten mit einem verstärkt auf ein jüngeres Publikum ausgerichteten Programm einen Neuanfang. Trotz eines beachtlichen Erfolges, gelang es dem Team nicht, das Theater kostendeckend zu führen

Seither hat das Opernhaus Zürich die Vermietung des Bernhard Theaters übernommen und verschiedene Leiter eingesetzt. Im Oktober 2014 übernahm Hanna Scheuring die betriebliche und künstlerische Leitung des Theaters.

Der 75. Geburtstag des Bernhard Theaters wurde am 19. Dezember 2016 mit einer Jubiläums-Gala gefeiert.

Fotogalerie

 

75 Jahre Bernhard Theater: Jubiläumsgala

Bernhard Theater in den Medien

Szenenwechsel

Mit einem Abo in vier Zürcher Theater

Wollten Sie schon immer wissen, was sich auf und hinter verschiedenen Zürcher Theaterbühnen abspielt? Dann ist höchste Zeit für einen Szenenwechsel!

Mit unserem übertragbaren Abonnement zeigen wir jeweils pro Spielzeit vier kulturelle Highlights aus den vier traditionsreichen Zürcher Theatern Rigiblick, Miller's, Hechtplatz und Bernhard Theater. Das ist aber noch nicht alles: Im Anschluss an die Vorstellungen bietet sich Ihnen jeweils die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern. So bekommen Sie die Möglichkeit die unterschiedlichen Atmosphären der vier Häuser kennen- und lieben zu lernen.

Mehr unter: szenen-wechsel.ch

Lesungen

Immer wieder nutzen wir mit Freude das Theater oder die Bernhard Bar für Lesungen in Eigenproduktion.

LOVE LOVE LOVE

Aus dem unendlichen Topf der Liebesliteratur, von Erdbeermund bis Nachtigall, lasen sich Hanna Scheuring und Kamil Krejcí querbeet durch lodernde Liebesschwüre, larmoyante Liebesleiden und lustvolle Leidenschaft. Eine musikalisch angereicherte Palette an menschlichem und allzu menschlichem. Liebesbekundungen aus Belletristik, Epos und Lyrik, aus Theater, Film und Showbiz. Die Beiträge kommen aus den unterschiedlichen Genres: von Beatles bis Verdi, von Shakespeare bis Fifty Shades of Grey. Zum Schmunzeln und Berührtsein. Wer Liebe liebt, liebte unsere Liebeslesung.

Im Parkett des Bernhard Theaters gelesen am 20. November 2018, 22. Januar 2018 und 12. März 2018.

Der gute Soldat Švejk

Eine der hinreissendsten Figuren der Weltliteratur ist, der um keine Ausrede verlegene, gute Soldat Josef Švejk. Sein Verhalten schenkt Trost für erlebte Ungerechtigkeit und bietet hoffnungsvolle Perspektive. Dieser typischer Prager Charakter, der sich mit List und Witz durchs Leben schlägt, wurde mit seiner Art der "Pflichterfüllung" zum Vorbild für unzählige Autoren, Kabarettisten, Darsteller und Lebenskünstler, die die Bürokratie zum Ziel ihrer satirischen Federzüge und Sprachübungen machten.

An drei Tagen las Kamil Krejčí aus diesem Roman, welcher von der Wochenzeitung "Die Zeit" in die Bibliothek der 1000 Bücher aufgenommen wurde.

In der Bar Bernhard vorgetragen am 27. Februar 2017, 27. März 2017 und 8. Mai 2017.