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11 nach 11

Roger de Wecks Nachtgespräch

Eine Bühne, eine Gästin oder ein Gast, zwei Stühle, zwei Weingläser, rot oder weiss. Sonst nichts als die Nacht, in der Gedanken kommen und schweifen und gehen. Ein Nachtgespräch für Nachtmenschen, die sich im Publikum wie auf der Bühne wohlfühlen.

Im nächtlichen Zürich hat der Abend einen Namen: «11 nach 11». Das von Roger de Weck moderierte Nachtgespräch fängt punkt 23 Uhr 11 an – zum ersten Mal am Freitag 8. Mai. Die erste Nachtgästin ist Gülsha Adilji, Bühnenkünstlerin, Kult-Podcasterin («Zivadiliring») und Journalistin. Thema? Nachtgespräche haben keines, jedenfalls nicht von vornherein, aber sie sind auf ihre Weise substanziell. Denn die Nacht ist eine Substanz – sagt Roger.

Eine Produktion des Bernhard Theaters mit unserem Medienpartner tsüri.ch

Dauer: ca. 60 min, ohne Pause

Fr, 08. Mai 2026, 23.11,

Roger de Wecks Nachtgespräch

Erhältlich CHF 25

«Die Nacht ist eine Substanz»
Roger de Weck

Wer ist Roger de Weck?

Roger de Weck ist Autor in Zürich und Gastprofessor am College of Europe in Brügge. Sein jüngstes Buch ist «Das Prinzip Trotzdem – Warum wir den Journalismus vor den Medien retten müssen» (Suhrkamp Verlag).

De Weck war Mitglied des Zukunftsrats für Reformen bei ARD, ZDF und Deutschlandfunk, SRG-Generaldirektor, Chefredaktor von «Zeit» und «Tages-Anzeiger», Chairman des Geneva Graduate Institute of International and Development Studies und Moderator von «Sternstunden Philosophie». Der zweisprachige Freiburger studierte Volkswirtschaft an der HSG und stieg bei der «Tribune de Genève» in den Journalismus ein.

Gülsha Adilji - die erste Gästin vom Nachtgespräch

Gülsha Adilji (geb.1985) ist Journalistin, Moderatorin, Podcasterin, Bühnenkünstlerin und Kolumnistin. Nach ersten Erfolgen beim Jugendfernsehen JOIZ etablierte sie sich als prägnante Stimme im Schweizer Medienkosmos. 2012 wurde Adilji vom Schweizer Journalist zur Newcomerin des Jahres gewählt. Von 2017 bis 2019 zeigte sie ihr erstes Kleinkunstprogramm «D' Gülsha Adilji zeigt ihre Schnägg» auf Schweizer Bühnen. Seit 2020 pendelt sie zwischen Berlin und Zürich und arbeitet als Moderatorin, Redakteurin und Realisatorin für das SRF, ZDF, ARD, Spotify, funk und weitere. Gülsha Adilji schreibt derzeit regelmässig Kolumnen für mehrere grosse Schweizer Zeitungen, die zur Tamedia-Gruppe gehören. Und sie ist Mitglied beim Recherche-Kollektiv REFLEKT. In ihren Bühnenprogrammen, Kolumnen und Podcasts beschäftigt sie sich mit gesellschaftspolitischen Themen, Feminismus und Popkultur.

Bild: © Mirjam Kluka